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Der fünfte Sozialpreis der Aargauer Landeskirchen ging an die Debrunner Acifer AG in Zofingen

Würdigung der Kirchen für Firmen und Menschen, die sich im Sozialbereich besonders engagieren

Medienmitteilung vom Montag, 15. September 2014

Am Freitag haben die drei Aargauer Landeskirchen zum fünften Mal den Aargauer Sozialpreis vergeben. Der mit 10‘000 Franken dotierte Hauptpreis ging an die Debrunner Acifer AG, ein Zentrallager für Befestigungstechnik, Werkzeuge, Maschinen in Zofingen. Zwei Anerkennungspreise mit je 5‘000 Franken wurden an den Verein Netzwerk Asyl Aargau und die Gruppe für humanes Wohnen der Asylbewerber in Frick vergeben. Die Preise überreichte Ständerätin Pascale Bruderer.


Der Sozialrat der Aargauer Landeskirchen hat den Sozialpreis ins Leben gerufen und 2004 erstmals verliehen. Das ökumenische Gremium begleitet und unterstützt das diakonisch-soziale Engagement der Kirchen und ihrer Hilfswerke, bearbeitet gesellschaftliche Fragen und fördert soziales Engagement unter anderem durch den Sozialpreis. Vereine, Organisationen, Einzelpersonen oder Firmen, die sich in hervorragender oder beispielhafter Weise für die Würde des Menschen generell und in der Arbeitswelt einsetzen, können für den Sozialpreis vorgeschlagen werden.
Ständerätin Pascale Bruderer bezeichnete den Sozialpreis in ihrer Ansprache an der Preisverleihung als «eine der ganz wichtigen Auszeichnungen im Aargau». Er mache ein Engagement im Alltag für andere Menschen sichtbar, das sonst selten Niederschlag in den grossen Schlagzeilen finde. Sie und die Präsidentin des Sozialrates, Margrit Bühler, überreichten die Preise in Anwesenheit der Kirchenleitungen der Reformierten, der Römisch-Katholischen und der Christkatholischen Landeskirche am 12. September im Naturama in Aarau.
«Wir freuen uns sehr, dass wir auf die fünfte Ausschreibung des Sozialpreises hin zahlreiche interessante Bewerbungen erhalten haben», erklärte Margrit Bühler. Aus zwölf preiswürdigen Bewerbungen habe der Sozialrat sechs ausgewählt und einer sechsköpfigen Jury vorgelegt. Die Entscheidungsfindung sowohl bei der Vorauswahl im Sozialrat wie in der Jury sei schwierig gewesen, betont Margrit Bühler. Denn alle eingereichten Projekte verdienten grosse Anerkennung für Ihren Einsatz, sei es in der Integration von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt, in der Familienhilfe, oder bei der Unterstützung von Personen, die Alzheimerkranke betreuen. Die Jury bestand aus Margrit Bühler, Thomas Buchmann (Leiter Amt für Wirtschaft und Arbeit), Regierungsrat Urs Hofmann, Luc Humbel (Kirchenratspräsident der Röm.-Kath. Landeskirche), Hanspeter Leimgruber (Leiter Neue Aargauer Bank in Wohlen und Mitglied des Sozialrates) und Christoph Weber-Berg (Kirchenratspräsident der Reformierten Landeskirche).
Die Jury habe die Debrunner Acifer AG in Zofingen als Hauptgewinner ausgewählt, erklärte Hanspeter Leimgruber, weil das Zentrallager der Firma für Befestigungstechnik und Baubedarf seit letztem Jahr Etikettier- und Umpackarbeiten von Mitarbeitenden mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung ausführen lasse Die Firma arbeite dabei mit den Behindertenwerkstätte Vebo in Olten und der Arbeits- und Wohngemeinschaft Borna in Rothrist zusammen.
Die beiden Anerkennungspreise mit je 5'000 Franken erhielten die Gruppe für humanes Wohnen der Asylbewerber in Frick und der Verein Netzwerk Asyl Aargau. Die Gruppe organisiert schon seit 1985 wöchentlich einen Treffpunkt für Asylsuchende in Frick, an dem sie Deutsch lernen und im Gespräch zusammen sein können. Ausserdem werden sie bei der Wohnungssuche oder bei Behördengängen unterstützt. Der Verein Netzwerk Asyl führt an mehreren Orten im Kanton regelmässige Treffpunkte für Asylsuchende durch, die Kontakte zu den Einheimischen vermitteln sollen. 130 Personen arbeiten im Verein ehrenamtlich z. B. bei Deutschkursen, Kinderbetreuung oder Behördenkontakten mit.
Für den Sozialpreis 2014 wurden ausserdem folgende drei Organisationen und Firmen nominiert: Cartons du Coeur, Lebensmittelhilfe Aargau (Küttigen), Medewo AG,  Handelsfirma für den täglichen Bedarf von Betrieben (Meisterschwanden) und TIXI AARGAU, ein Fahrdienst für mobilitätsbehinderte Menschen.

F. Worbs

Für weitere Auskünfte:
Margrit Bühler, Präsidentin des Sozialrats, Telefon: 062 878 16 46 (Herzberg)
Mail: sozialrat@landeskirchen-ag.ch




Aufgeschaltet am 15. September 2014
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