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Summerblueme und Jona?

Bim Radikalschnitt vo mine Summerblueme het’s mi scho mega greut, dass die Pracht muess z’Änd si. Ich ha still vor mich äne gjommeret. Do isch mir Gschicht vom Jona z’Sinn cho.

De Profet Jona het vo Gott der Uftrag öbercho, er söll uf Ninive go und de Mönsche säge, dass Gott nid iiverstande isch mit ihrem Läbeswandel und si wird strofe. De Jona het e kei Luscht gha uf Ninive z’goh, durum isch er uf emene Schiff abghaue. Gott het em Jona sini Flucht gstoppt mit eme gwaltige Sturm. D’Schiffsbsatzig het en Schuldige gsuecht und de Jona het zue geh, dass er Gott nid gfolget het. Dorom isch er über Bord gschmisseworde und en Fisch het ihn i sim Buuch mitgnoh. Nach drüü Tag bätte im Fischbuuch het sich de Jona bereit erklärt uf Ninive z’goh und de Uftrag usfüehre. Wo er gseit het, was er het müesse, isch er undere Rizinusstruuch ghocket und het gwartet bis Gott die schlächte Lüüt z’Ninive stroft. Aber ohalätz, die händ beroue was schlächt gmacht händ und sind nid gstroft worde vo Gott.

Das wieder het em Jona gar nid passt, schliesslich het er e wiite Wäg hinder sich för de Job. Er isch mega suur worde und het afo schimpfe mit Gott.

Do het Gott em Jona sin Rizinusstruuch lo verdörre und de Jona het jetzt gjommeret, wel ihn de Struuch greut het. Gott het de Jona gfrogt: Worom schimpfsch und jommerisch eso wel dich de Struuch reut? Hesch du öppis derzue biitreit, dass de Rizinus het chönne wachse?

Dorom isch mir die Gschicht z’Sinn cho und ich ha dänkt: Jo Gott, äu mini Summerblueme hesch du lo wachse, danke.



AutorIn: Rita Amrein
Gesendet am: 4. November 2013


Beitrag von:

Rita Amrein

Am 10 Juni 1958 habe ich, so wird mir gesagt, den ersten Schrei in meinem Leben gemacht. Jetzt wohne ich mit meinem Mann Ruedi in meiner Heimatgemeinde Auenstein. Unsere beiden Kinder sind ausgeflogen und seit 2008 darf ich Grosi sein.
Als Katechetin sind mir die Kinder von Auenstein, Staufen, Schafisheim, Mellingen, Tägerig und Wohlenschwil anvertraut. Ich finde Befriedigung in dieser Arbeit und geniesse (fast) jeden Tag. Mit den Kleinkindergottesdiensten «Fiire mit de Chliine» in unserem Dorf, kommt ein «Dessert» als Aufgabe dazu.
Seit 2009 bin ich im Care-Team Aargau dabei und bin so auch mit einem Bein ausserhalb der Kirche tätig.
Ich habe gerne Abwechslung, Herausforderung und «öfters mal was Neues», deshalb habe ich gerne als Sprecherin für 90 Sekunden angefangen.

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