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Nächstenliebe

Es fällt in letzter Zeit auf, wie in der öffentlichen Diskussion immer häufiger mit
Begriffen wie Ethik, Moral oder Gerechtigkeit argumentiert wird.
Wie oft begegnen wir Aussagen wie die Frage nach der ethischen
Vertretbarkeit der Präimplantationsdiagnostik oder den Ruf nach sozialer
Gerechtigkeit oder das moralische oder unmoralische Verhalten eines Politikers
oder Managers.
Bei näherer Überlegung stelle ich nun fest, dass manchmal etwas was früher als
moralisch betrachtet wurde, es heute nicht mehr ist. Umgekehrt werden viele
früher als unmoralisch eingestufte Verhalten heute durchaus als normal
akzeptiert.
Moral, Ethik und Gerechtigkeit werden in Abhängigkeit vom Zeitgeist
empfunden und definiert. Kann es das sein? Eine kürzlich erlebte Diskussion
brachte es auf den Punkt: Ist das Töten einer befruchteten Eizelle weniger
ethisch als das Töten eines Fötus vor der 12. Schwangerschaftswoche? Ersteres
ist in der Schweiz strafbar, das zweite nicht. Bedenklich ist das, wenn unser
Strafrecht ethisch begründet sein soll.
Die Ethikdiskussion muss dringend aus dem luftleeren Raum geholt und in die
Welt unserer christlichen Werte und unseres Glaubens zurückgeführt werden.
Die Bergpredigt muss Massstab für die Bestimmung von Ethik und Moral sein.
Ein Urchristliches Wort fehlt mir heutzutage übrigens und soll alles bestimmen:
die Nächstenliebe.



AutorIn: Francis Kuhlen
Gesendet am: 10. März 2014


Beitrag von:

Francis Kuhlen

Geboren 1945 und aufgewachsen in Leuven, Belgien; Abschluss als Diplomingenieur in Elektrotechnik an der Katholischen Universität Leuven. Als Kind habe ich jeweils den grössten Teil meiner Sommerferien in der Schweiz in einem reformierten Umfeld verbracht.

Mit einem Stipendium bin ich 1968 an die ETH Zürich, wo ich anschliessend als Assistent tätig war und einen Abschluss in Betriebswissenschaften gemacht habe. Dann war ich während 35 Jahren in einem globalen IT Konzern tätig. Während den letzten Zehn Jahre meiner beruflichen Tätigkeit war mein Arbeitsort in Deutschland und sehr international ausgerichtet.

2009 ging ich in den Ruhestand.

Ich bin seit mehr als 40 Jahr glücklich verheiratet und wir haben zwei erwachsene Kinder. Seit 7 Jahren bin ich Mitglied der Synode der R.-K. Landeskirche und Präsident der Finanzkommission der Kirchgemeinde Lenzburg. Meine Freizeit wird vor allem von der Stiftung Schweizer Jugend forscht und vom SAC geprägt.



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