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Zukunft

Die Zukunft liegt im Dunkeln, so, wie die Nacht Gegenstände und Menschen verhüllt. Ein solches Denken mag für viele Generationen vor uns gültig gewesen sein.

Für uns heute stimmt das nicht mehr. Die Zukunft ist planbar geworden. Wenn wir damit anfangen, unseren Alltag, unsere Gegenwart, den Raum, in welchem wir handeln, bis in die fernste Ferne auszudehnen, gewinnen wir vermeintlich Sicherheit. Wir glauben, die Dunkelheit aus unserem Leben verbannen zu können. Und sicher haben wir damit Recht. Es ist sicher nicht falsch, den beruflichen, persönlichen und den partnerschaftlichen Werdegang auf einen soliden Grund zu stellen. Immerhin beginnt mit der Planung auch die Zivilisation, die wir als unsere Kultur bejahen. Wir planen unsere Ernte; lagern unsere Nahrung und leiden so nicht Hunger.

Aber wir verlieren auch, wenn wir Planung und Zukunft verwechseln; wenn der Alltag bis ins Letzte durchgeplant ist. Wir verlieren die Möglichkeit, spontan sein zu dürfen. Wenn die Zukunft heute schon so feststeht, wie der Karriereplan sie vorgesehen hat, bleibt kein Raum mehr für die persönliche Entwicklung und Veränderung. Im Licht unserer Zukunftsplanung verlieren wir an Lebendigkeit und Freude. Vor allem verlieren wir an Offenheit; Offenheit für das, was sich nicht berechnen lässt; die Fähigkeit, auf Unvorhergesehenes zu reagieren. Plötzlich macht uns das Unplanbare Angst. Das nicht Berechenbare scheint uns fremd und bedrohlich zu sein.

Hat unsere Zukunft noch Zukunft, wenn sie am Reissbrett entworfen wird? Eine Frage, die offen lässt, welche Antwort die Zukunft uns bringen wird.



AutorIn: Tanja Manz
Gesendet am: 31. März 2014


Beitrag von:

Tanja Manz

Am 20.6.1989 habe ich das Tageslicht zum ersten Mal erblickt. Meine Eltern waren sich lange uneinig wie mein Namen sein sollte. Doch als ich endlich da war, stand auch der Namen fest. Tanja Denise Manz soll es sein. So ging ich als kleine Tanja durchs Leben. Absolvierte die obligatorischen neun Schuljahre. Ich wuchs zu einer Frau heran, die entscheiden musste, welchen Weg sie einschlagen möchte. Ich entschied mich, nach der Sekundarschule eine dreijährige Schulausbildung an der FMS Muttenz zu machen. Doch nach zwei Jahren wollte ich eine neue Herausforderung und wechselte ins Gymnasium Mutten. 2010 schloss ich meine Matura erfolgreich ab. Ein grosser Moment, viele Möglichkeiten. Doch wo soll mein Weg hinführen. Nach langem Hin und Her entschied ich mich für ein Theologiestudium an der UNI Basel.
Als wäre das Studium nicht schon eine genug grosse Herausforderung für mich, suchte ich noch eine weitere und entschied mich bei "90 Sekunden" mitzuwirken.


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