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Wer bin ich

De dütschi Theolog Dietirich Bonhoeffer hät in sinere Haftziit es beidruckends Gedicht gschriebe. S zetnrale Thema vom Gedicht isch d Frog nach „wer bin ich“. Wer bin ich vor andere Mensche und vor mir selber.

D Frog nach „Wer bin ich“ stellt sich uns meistens in Situatione, die en Verunsicherig in uns uslöse. Meistens denn, wenn mir wie es Schiff vom sichere Hafe entfernt sind und uf hoher See gege d Welle kämpfe. Mir fange uns afo froge, öb die Rolle, die mir vor andere inehme uns eigentlich entspricht.

Ufem Meer sind mir ällei und en Stilli tritt ins Lebe. Oft versueche mir, de Moment vo de Stilli durch Lärm z vertriebe. Denn Stilli chan Angst mache. Viellicht genau deshalb, will mir im Moment vo de Stilli uns dra erinnere, dass mir d Frog nachem „Wer bin ich“ nur schwer ällei beantworte chönne.

Viellicht macht das d Angst vor de Stilli und dr Wiite vom Meer us: Dass mir uns ällei ned griffe chöne. De Bonhoeffer umkreist in sim Gedicht die Sorg und er macht uns en Vorschlag. Die letzte Ziile in sim Gedicht lute: Wer bin ich? Einsames Fragen treibt mit mir Spott. Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott! De Vorschlag isch kei Antwort. Vielmehr git sie uns en Hiiwis, wie mir möglicherwiis chönne Umgo mit unsere Angst vor der Stilli und vor uns selber.

Wer au immer mir sind, voller schöne und hässliche Gfühlt, Gott kennt uns. Und genau als die, die mir sind, ghöre mir au zu ihm. Wer an Gott glaub, dörf sich mit Vertroue ihm zuewende unden Antwort uf sini Frog wer bin ich gfunde ha. Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott!



AutorIn: Tanja Manz
Gesendet am: 26. Mai 2014


Beitrag von:

Tanja Manz

Am 20.6.1989 habe ich das Tageslicht zum ersten Mal erblickt. Meine Eltern waren sich lange uneinig wie mein Namen sein sollte. Doch als ich endlich da war, stand auch der Namen fest. Tanja Denise Manz soll es sein. So ging ich als kleine Tanja durchs Leben. Absolvierte die obligatorischen neun Schuljahre. Ich wuchs zu einer Frau heran, die entscheiden musste, welchen Weg sie einschlagen möchte. Ich entschied mich, nach der Sekundarschule eine dreijährige Schulausbildung an der FMS Muttenz zu machen. Doch nach zwei Jahren wollte ich eine neue Herausforderung und wechselte ins Gymnasium Mutten. 2010 schloss ich meine Matura erfolgreich ab. Ein grosser Moment, viele Möglichkeiten. Doch wo soll mein Weg hinführen. Nach langem Hin und Her entschied ich mich für ein Theologiestudium an der UNI Basel.
Als wäre das Studium nicht schon eine genug grosse Herausforderung für mich, suchte ich noch eine weitere und entschied mich bei "90 Sekunden" mitzuwirken.


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