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Wertschätze

Wärdet Sie mit Ihrer Arbet Wärt gschätzt? Oder andersch gfrogt, schätzed Sie Ihri Mitmönsche?

Do chönne mir sicher alli mit „mängisch“ antworte.

Mit de momentane Fuessballspiel und de knallhärte Kritike han ich oft der Idruck, nur Gwünner bringe en Wärt gschätzti Leischtig. Aber händ di andere nid au s’Möglichschte geh wo drin gläge isch?

Letschi Wuche hani öpperem ghulfe d’Wohnig useputze. Es isch en Chrampf gsi. Aber am Schluss simmer alli zfriede gsi mit eusere Leischtig und ich han es härzlichs „Danke“ übercho.

Wenn chunnt d‘ Putzfrau wo jede Tag s’Büro, s’Schuelhus, oder irgenwo s‘WC putzt es härzlechs „Danke“ über?

De Gmeindsarbeiter wo jedi Wuche min Abfall hole, gib ich jedes Johr es chliises „Dankeschön“. Au d’Pöschtleri und Ziitigsfrau vergiss ich nid.

Nur merk ich, dass es mit miner Wärtschätzig grad det happeret, wo’s Resultat nid ganz stimmt. Wenn de Handwärker sini Arbet nid mine Vorstellige entsprächend usfüehrt, oder wenn en Termin nid pünktlich ighalte wird…….

Ich gseh jo, dass es d‘Fähigkeite vo verschiedene Mönsche brucht und s‘Resultat, vo dene Lüt vellecht s’Möglichschte isch wo i dere Situation drin gläge isch, - aber z’schätze weiss ich’s denn doch nid.

De Paulus het den erschte Chrischte es guets Bild vom Wärt schätze geh:

Denkt an den menschlichen Leib: Er bildet ein lebendiges Ganzes und hat doch viele Teile und jeder Teil hat seine Funktion.

Velecht glingt mir mit dem Hindergrund au nid perfekti Leischtige Wärt z’schätze.

Ich wünsche Ihne en gschätzte Tag.



AutorIn: Rita Amrein
Gesendet am: 30. Juni 2014


Beitrag von:

Rita Amrein

Am 10 Juni 1958 habe ich, so wird mir gesagt, den ersten Schrei in meinem Leben gemacht. Jetzt wohne ich mit meinem Mann Ruedi in meiner Heimatgemeinde Auenstein. Unsere beiden Kinder sind ausgeflogen und seit 2008 darf ich Grosi sein.
Als Katechetin sind mir die Kinder von Auenstein, Staufen, Schafisheim, Mellingen, Tägerig und Wohlenschwil anvertraut. Ich finde Befriedigung in dieser Arbeit und geniesse (fast) jeden Tag. Mit den Kleinkindergottesdiensten «Fiire mit de Chliine» in unserem Dorf, kommt ein «Dessert» als Aufgabe dazu.
Seit 2009 bin ich im Care-Team Aargau dabei und bin so auch mit einem Bein ausserhalb der Kirche tätig.
Ich habe gerne Abwechslung, Herausforderung und «öfters mal was Neues», deshalb habe ich gerne als Sprecherin für 90 Sekunden angefangen.

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